Die Klause “Sanko-ji” ist nicht profitorientiert und die Veranstaltungen werden vom Verein Sanko-ji e.V. organisiert:

  • Sanko-ji ist vollkommen unabhängig, überkonfessionell und weder monastisch strukturiert, noch irgendwelchen übergeordneten Organisationen verpflichtet, sondern nur der eigenen Verantwortung gegenüber sich selbst und allen Wesen.

 

  • Sanko-ji hat es sich ausserdem zu Aufgabe gemacht eine Lehr- und Praxisform des Dharma zu finden, die den kulturellen, gesellschaftlichen Bedingungen in Europa Rechnung trägt und in der die spirituelle Entwicklung des aus dem europäischen Kulturkreis stammenden Schülers im Mittelpunkt steht.

 

  • In Sanko-ji wird ein Ort erschaffen, der ein Modell ist, in dem ein Miteinander von Natur und Mensch vorgelebt wird. Geraden jungen Menschen die Möglichkeit geben wieder im Rhythmus der Natur gelebt zu werden. Dazu ist es nötig für die Natur zu leben, nicht sie zu benutzen. Inspirieren lassen, tuen wir uns an der Lebensweise der Alten und verbinden sie mit dem Guten der Moderne.

 

  • Sanko-ji gehört zur weltweiten SANSHIN-JI Community gegründet von Shohaku Okamura Roshi.

 

  • Um eine optimale (effektiv und rein) Praxis angepasst an die Lebenssituation in Europa zu ermöglichen, ist es nötig die Anzahl der Praktizierenden auf maximal 12 Personen während eines Sesshins bzw. maximal 7 Personen während einer Naikan(Klar-)woche zu reduzieren. Nur so kann die authentische Praxis des Zen und der KLARwoche und der Natur durch die Teilnehmenden verwirklicht werden.

 

  • Auf ihrem Weg werden die Praktizierenden von wertfreien und erfahrenen Begleitern unterstützt. Diese tuen dies unentgeltlich und leben und arbeiten ansonsten in der Mitte der Gesellschaft. Auf dauerhaftes klösterliches Leben verzichten wir, da es nach unserer Auffassung ein Hindernis für “erwachsene Praxis” im Sinne Kodo Sawaki Roshis ist.

 

  • Um zu verhindern das Guru/Meisterstrukturen mit den entsprechenden sektenartigen Gemeinschaften entstehen, sind Transparenz, finanzielle Unabhängigkeit von Lehrer und Schüler, das Recht auf freie Entscheidung, und Selbstverantwortung, Gleichstellung von Leitern und Übenden “Praxis auf Augenhöhe”, regelmässiger Austausch ohne Tabus, intensive Praxis von Naikan und Zazen ohne Verdrängung der “Schatten” wichtige Prinzipien der Klause.

Diese “erwachsene Praxis” ist absolut frei, selbstverantwortlich, bedingungslos, einfach und normal. und “ohne Spielzeug”  (Zeremonien, monastisch, formell) und damit “elitär” im Sinne Dogen Zenji’