Die Zenklause ist nicht profitorientiert und die Veranstaltungen werden vom Verein Sanko-ji e.V. organisiert:

  • Sanko-ji gehört zur weltweiten SANSHIN-JI Community gegründet von Shohaku Okamura Roshi und dem deutschsprachigen NAIKAN-Netzwerk an. Es organisiert Klassische Naikanwochen und Zensesshin im Stile von Kodo Sawaki/Kosho Uchiyama (Antai-ji/Sanshin-ji Style) 
  • Um zu verhindern das Guru/Meisterstrukturen mit den entsprechenden sektenartigen Gemeinschaften entstehen, sind Transparenz, finanzielle Unabhängigkeit von Lehrer und Schüler, das Recht auf freie Entscheidung, und Selbstverantwortung, Gleichstellung von Leitern und Übenden “Praxis auf Augenhöhe”, regelmässiger Austausch ohne Tabus, intensive Praxis von Naikan und Zazen ohne Verdrängung der “Schatten” wichtige Prinzipien der Klause.
  • Auf ihrem Weg werden die Praktizierenden von wertfreien und erfahrenen Begleitern unterstützt. Diese tuen dies unentgeltlich und leben und arbeiten ansonsten in der Mitte der Gesellschaft. Auf dauerhaftes klösterliches Leben verzichten wir, da es nach unserer Auffassung ein Hindernis für “erwachsene Praxis” im Sinne Kodo Sawaki Roshis ist. 
  • Sanko-ji hat es sich ausserdem zu Aufgabe gemacht langfristig  innerhalb des Soto-Zen eine Lehr- und Praxisform des Dharma zu finden, die den kulturellen, gesellschaftlichen Bedingungen in Europa Rechnung trägt und in der die spirituelle Entwicklung des aus dem europäischen Kulturkreis stammenden Schülers im Mittelpunkt steht. 
  • In Sanko-ji wird ein Modellort erschaffen, in dem ein konsequentes Miteinander von Natur und Mensch vorgelebt wird. Geraden jungen Menschen die Möglichkeit geben wieder im Rhythmus der Natur gelebt zu werden. Dazu ist es nötig für die Natur zu leben, nicht sie zu benutzen. Inspirieren lassen, tuen wir uns an der Lebensweise der Alten und verbinden sie mit dem Guten der Moderne.

 

Diese “erwachsene Praxis” ist absolut frei, selbstverantwortlich, bedingungslos, einfach und normal. und “ohne Spielzeug”  (Zeremonien, monastisch, formell) und damit “elitär” im Sinne Dogen Zenji