Sesshin, heisst den Geist berühren…

und das Tun wir zum Beispiel am Rohatsu-Sesshin, das der Erleuchtung Buddha Shakyamuni gewidmet ist. Sesshin in Sanko-ji, das bietet die Gelegenheit ohne Ablenkungen zu praktizieren. Wir legen unsere gewöhnlichen Aktivitäten beiseite, unsere Unterhaltungsgewohnheiten, wie Fernsehen, Kino, Freunde treffen, Dharma talks, Bücher, etc. und fokussieren uns komplett auf Zazen. Wir praktizieren in totaler Stille und folgen von 4.00 bis 21.00 einfach den Klängen und dem Tagesablauf, der ausschliesslich 14 Zazenperioden à 50 Minuten enthält sowie 1h-stündige Essenspausen. Diese Sesshin im „ohne Spielzeugstil“ wurde durch unseren Dharmagrossvater, Kosho Uchiyama Roshi kreiert. Hier und an anderen Orten wie Antai-ji oder Sanshin-ji führen wir diese Tradition fort.

Es gibt aber auch kürzere Sesshins im gleichen Stil auf das Jahr verteilt angeboten und meist sehr gut in unser Alltagsleben integriert weden können. Sie gehen in der Regel von Donnerstag bis Sonntag. Hier wird nebem dem Zazen noch ein Schwerpunkt auf die Praxis des  Arbeiten (Samu) gerichtet. Denn Gyoriki kann nicht alle Arbeiten Holz, Garten, etc.) rund um die Zenklause alleine erledigen, (s.o Praxis des Alltags)